Potsdam

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Potsdam-Entdeckungen unter ausgesuchten Themenaspekten

Thema: Architektur

Titel: Kontraste

Italiensehnsucht von Friedrich- Wilhelm IV

Wir entführen Sie in eine der bezauberndsten Städte, die sich rühmen kann, auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes zu stehen. Hier schlug für lange Zeit das Herz des preußischen Königshauses.

Mit unserem kompetenten Potsdamführer und einem komfortablen Reisebus der Luxusklasse oder einer Limousine begeben wir uns über den ehemaligen Reitweg des Alten Fritz – den Kurfürstendamm –, durch die grüne Lunge Berlins, den Grunewald, vorbei am Großen Wannsee, um bald schon die ersten Zeichen der preußischen Italiensehnsucht auszumachen. Entlang unseres Weges in Potsdam tauchen immer wieder beeindruckende Villen im klassischen Stil auf.

Unsere Italiensehnsucht beginnen wir mit der Friedenskirche, die in der weitläufigen, wunderschönen Parkanlage von Sanssouci liegt. Vorbild dieser Kirche war eine frühchristliche Basilika in Rom.

Wir spazieren von dort aus zum Schloss Charlottenhof, erbaut im Stil einer eleganten, römischen Villa. Unweit davon liegen die Römischen Bäder, die wir durch einen kleinen Fußweg erreichen.

An der Meierei nimmt uns der Bus, die Limousine wieder auf und fährt uns zur größten und in ihrer Art funktionierenden Orangerie in Europa.

In der von Persius erbauten Orangerie drücken sich die gesammelten Erinnerungen Friedrich Wilhelm IV an seine Italienreisen aus.

Darunter liegt der Sizilianische Garten. Dieses Kunststück des 19. Jahrhunderts schuf Lenné im Sinne italienischer Renaissance-Gärten.

Unser Weg auf den Spuren der Italiensehnsucht führt uns weiter zum Schloss Glienicke. Als der 21jährige Prinz Carl von Preußen 1823 von seiner ersten Italienreise nach Berlin zurückkehrte, beschloss er, seinen Traum von einer italienischen Villa in südlich anmutender Landschaft zu verwirklichen, mitten in der "märkischen Streusandbüchse".

Dieses Programm in Potsdam dauert ca. 2,5 Std. Die An- und Abfahrt nach Potsdam ist mit je 50 Min. berechnet. Ein Mittagessen oder Kaffeetrinken kann integriert werden.

Die Museen und Schlösser sind montags geschlossen!

Wenn Sanssouci nicht buchbar ist, dann wählen wir das Neue Palais

 

Das Rokoko von Friedrich dem Großen in Potsdam

Wir begrüßen Sie in der Lobby Ihres Hotels und nehmen Sie mit auf eine Reise durch das Rokoko in Potsdam. Unser Weg führt uns über den Kurfürstendamm, über die geschichtsträchtige Glienicker Brücke, vorbei am Schloss Cecilienhof zum Park von Sanssouci.

Wir beginnen mit dem einzigartigen Schloss Sanssouci – ein Sonderfall der europäischen Baukunst des Rokoko.

Das Schloss beherbergt die zwölf der kunstvollsten noch erhaltenen Räume des Potsdamer Rokoko.

Durch einen kleinen Spaziergang gelangen wir zum Chinesischen Teehaus - ganz und gar Rokoko -

Weiter geht es zur Bildergaleriegalerie, deren Schätze wir uns näher ansehen wollen:
In prachtvoll geschnitzten und vergoldeten Rahmen präsentieren sich die Gemälde König Friedrichs II. in der Bildergalerie von Sanssouci, des ältesten erhaltenen fürstlichen Museumsbaus in Deutschland.

Die Neuen Kammern:

König Friedrich der Große fasste 1768 den Entschluss, das 20 Jahre zuvor von Knobelsdorff unmittelbar neben dem Schloss Sanssouci errichtete Orangeriegebäude in ein Gästeschloss umzugestalten. Dabei erhielten die Innenräume ihre bis heute erhaltene reiche Rokoko-Ausstattung.

Unser Rückweg nach Berlin führt uns durch die Innenstadt von Potsdam, die wir Ihnen auf dem Weg zurück erläutern werden.

Besichtigungsdauer: 5 Std. in Potsdam. Je 50 Minuten für An- und Abfahrt

Wenn Sanssouci nicht buchbar ist, dann wählen wir das Neue Palais

 

Die Potsdam-Konferenz und Villenkolonie

Dieses Mal führt uns unser Weg nach Babelsberg, den größten und bekanntesten Potsdamer Vorort, wo Truman, Stalin und Churchill im Sommer 1945 während der Potsdamer Konferenz residierten. Namhafte Architekten wie Mies van der Rohe – er baute ebenfalls die Nationalgalerie in Berlin – haben hier gewirkt.

Wir begegnen Namen wie Peter Behrens, Konrad Adenauer, Max Schmehling, Josef Göbbels und Konrad Wolf.

Ganz eng verbunden ist die Geschichte der Villenkolonie mit der Medienstadt Babelsberg. Alle großen Stars der Ufa und Defa haben in Babelsberg gedreht: Heinz Rühmann, Hans Albers, Brigitte Horney, Hildegard Knef und Marlene Dietrich. Wir tauchen ein in die Filmgeschichte von der Stummfilmzeit bis heute! Nach der Rundfahrt wissen Sie, wo die Stasi war, wo Stars und Sternchen wohnten und wo Stalin residierte.

Besichtigung Schloss Cecilienhof

Dieses Anwesen ist als letzter Schlossbau der Hohenzollern als Sommersitz des Kronprinzen im englischen Landhausstil fertig gestellt. Viele architektonische Spielereien und die üppige Bepflanzung tragen zum Landhauscharakter bei.

1945 wurde hier das Potsdamer Abkommen zwischen Truman, Attlee und Stalin geschlossen. Damit wurden die Einzelheiten der Teilung Deutschlands festgelegt.

Die wunderschöne Anlage lädt zu einem Spaziergang durch Den Neuen Garten mit seinem wunderbaren Marmorpalais am Ufer des Heiligen Sees ein. Von dort eröffnet sich ein herrlicher Blick über Potsdams Havellandschaft bis hin zur Pfaueninsel sowie in die großzügige Gartenanlage lassen Sie noch heute diese einzigartige Atmosphäre erleben.

Gegenüber in der Berliner Vorstadt, zwischen Heiligen und Tiefem See, die wir nun durchfahren werden, schauen wir auf repräsentative Mehrfamilienhäuser und beeindruckende Villen von Jauch, Joop und anderen Berühmtheiten. Während dieses Viertel durch viel Prominenz wie Modeschöpfer, Models, Botschafter und Fernsehmoderatoren geprägt ist, finden wir in Babelsberg die Villen der einstigen Schauspieler.

Besichtigungsdauer: ca. 2 bis 2,5 Std. An- und Abfahrt jeweils ca. 50 Minuten.

 

Babelsberg Villenkolonie und Filmstudios

Nun führt uns unser Weg nach Babelsberg, den größten und bekanntesten Potsdamer Vorort, wo Truman, Stalin und Churchill im Sommer 1945 während der Potsdamer Konferenz residierten. Namhafte Architekten wie Mies van der Rohe – erbaute ebenfalls die Nationalgalerie in Berlin – haben hier gewirkt.

Wir begegnen Namen wie Peter Behrens, Konrad Adenauer, Max Schmehling, Josef Göbbels und Konrad Wolf.

Ganz eng verbunden ist die Geschichte der Villenkolonie mit der Medienstadt Babelsberg. Alle großen Stars der Ufa und Defa haben in Babelsberg gedreht. Denken Sie an Heinz Rühmann, Hans Albers, Brigitte Horney, Hildegard Knef und Marlene Dietrich. Wir tauchen ein in die Filmgeschichte von der Stummfilmzeit bis heute!

Nach der Rundfahrt wissen Sie wo Stars und Sternchen wohnten.

Im Jahre 1911 baute die Firma Bioscop ihr erstes – gläsernes – Filmatelier in Babelsberg. Schon im Februar 1912 erfolgten die ersten Dreharbeiten. 1917 wurde Universum Film AG (Ufa) gegründet. Diese errichtete 1926 für die Großfilmproduktion „Metropolis“ von Fritz Lang das inzwischen „Marlene Dietrich Halle“ genannte Großatelier. Mit dem Bau des ersten deutschen Tonfilmateliers in Babelsberg im Jahre 1929, dem Tonkreuz, beginnt ein neues Kapitel der Filmgeschichte. Heute ist Studio Babelsberg international anerkannter Full-Service Anbieter und ausgewiesenes Kompetenzzentrum für nationale und internationale Film- und Fernsehproduktionen.

Gemeinsam werfen wir einen Blick hinter die Kulissen.

Besichtigungsdauer ca. 3,5 bis 4 Std. incl. Mittagessen. An- und Abfahrt ca. 50 Minuten.

Öffnungszeiten bis November täglich